Mit Gogol und Charms
Bücherbrief 12.10.2026 Ein Dorf kann ganz gewöhnlich deutsch sein und doch überwältigend: aber nur wenn es von der Buchpreis-Gewinnerin Shida Bazyar wie in ihrem Roman "Die Lücken" porträtiert wird. Die Kritiker bewundern ihr Spiel mit den Identitäten. Dora Kapralovas kleines Juwel "Die Mariborhypnose" und Jachym Topols barocker Unbildungsroman "Die Hölle gibt es nicht" vertreten würdig den tschechischen Buchmesseschwerpunkt. Manuela Müller schickt eine aufwühlende Reportage aus Sachsen, wo die Jugend wieder Hakenkreuze malt. Und eine Biografie wirft ungemütliches Licht auf den Spiegel-Gründer-Rudolf Augstein.










Shida Bazyar: Die Lücken
Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose
Anne Carson: Rot
Dana Vowinckel: Anton und Alma