Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 25.08.2026, 10.49 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

113306
Rezensionsnotizen
68514
Bücher
38650
Buchautoren

Übersicht

WO WIR NICHT SIND

Keinen Rückzieher machen

08.10.2025. Die kamerunische Schriftstellerin Hemley Boum erzählt in ihrem mit dem Grand Prix Afrique ausgezeichneten Roman "Wind, der uns heimträgt" melancholisch wie ein Blues von zwei Männern, einem Fischer in Kamerun und seinem Enkel, einem Psychologen in Paris, die zur Selbstzerstörung verdammt sind. Von Thekla Dannenberg. Mehr...

WO WIR NICHT SIND

Kartierung der Verletzungen

03.09.2025. Jorge Barón Biza erzählt in seinem einzigen, stark autobiografisch gefärbten Roman vom Säureattentat des Vaters auf seine Mutter, vom Leben danach, den Operationen und der Veränderung ihres Gesichts, diesem "Faltenwurf einer vulkanischen Aktivität", aber auch vom Leben im Exil, zu dem die antiperonistischen Eltern gezwungen waren. Von Benita Berthmann. Mehr...

WO WIR NICHT SIND

Alle drei Lais

28.07.2025. Lai Wen hat als Studentin das Massaker am Tian'anmen-Platz überlebt. Ihre Heldin, die sicher nicht zufällig auch Lai heißt, wächst in den 1970ern und 80ern in Peking auf, ist dort eine kluge Studentin und  war ebenfalls auf dem Tian'anmen-Platz. Davon erzählt Wen in einem einfachen und zurückgenommenen, aber nicht reizlosen Stil. Von Benita Berthmann. Mehr...
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf.

Archiv: Empfehlungen

Christian Buckard: Café Babylon

09.08.2026.Der Glanz des Romanischen Cafés erstrahlte einst bis Paris, New York und Tokio. Hier traf man alle an: Bertolt Brecht, Mascha Kaléko und Joseph Roth, George Grosz, Marlene Dietrich und Albert Einstein. An den Marmortischen entstanden Bücher und Filmideen, wurden Kunstrichtungen geboren, wurde gestritten und geträumt - bis die Nazis die Lichter ausmachten. Christian Buckard erzählt die Geschichte der schillernden Cafébewohner in diesem Buch. Wir präsentieren das Kapitel über den Betreiber des Cafés, Bruno Fiering, den "Fürsten der Galut".

Necla Kelek: Glückskind

05.08.2026.Die Soziologin Necla Kelek hat sich als Kritikerin eines reaktionären, patriarchalen Islam einen Namen gemacht. In ihrer Autobiografie "Glückskind" erzählt sie, wie ihre Familie Anfang der 1960er aus Anatolien nach Istanbul zog. Die Keleks sind säkulare Muslime, die Atatürk verehren, an die Republik glauben, die Moderne und die Demokratie. 1966 dann zieht die Familie nach Deutschland, ins niedersächsische Bückeburg. Unterstützt von ihrer Familie begegnet Necla, damals neun Jahre alt, der deutschen Gesellschaft von Anfang an mit Neugier. Das geht bis zu Marxismusvorlesungen bei der IG Metall. Hier zwei Leseproben aus dem Buch: Über das Leben in Istanbul und dann in Bückeburg.

Archiv: Bücherschauen

Sinn für Schlamassel

24.08.2026.Die FAZ lässt mit Johanna Schaibles Kinderbuch Sonne und Mond aufgehen. Mit Hannah Ritchie wappnet sie sich für eine Diskussion mit Klimaskeptikern. Die FR empfiehlt wärmstens den Roman "Glaszeit" von Leh Wei Liao über eine Ärztin in Taipeh. Die NZZ plädiert mit Corine Pelluchon für eine weibliche Ethik. Die SZ will sich von Isabel Allende nichts über das Schreiben beibringen lassen, aber genießt Anekdoten aus ihrem Leben. Die taz klärt mit Jean-Luc Fromental und Yslaire einen Mord im finsteren Brüssel zur Zeit der deutschen Besatzung auf. 

Nur noch ein Stachel übrig

22.08.2026.Zum Meisterwerk kürt die Welt die Reportage, die die norwegische Journalistin Asne Seierstad über die russische Gesellschaft verfasst hat. Der Dlf lernt indes von dem ukrainischen Publizisten Wolodymyr Jermolenko, wie die Ukraine Europa hilft. Berührt folgt der Dlf außerdem Helmes Heines letzter Heldin, dem Igelmädchen Pieks. Die taz amüsiert sich darüber, wie Mirko Bonné den Bonner Regierungsmief lüftet. Eine moderne "Pretty Woman"-Geschichte zwischen Ost und West empfiehlt die SZ mit Ruth Maria Thomas’ neuem Roman „Die zweitgrößte Liebe“. Die NZZ lernt von Michael Steinberger, wie Habermas- und Tolkien-Lektüren Alex Karp Palantir gründen ließen. Und die FAZ erkennt auf Fotos von Jochen Raiß: Frauen sitzen gern auf Bäumen.

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Isabel Allende. Unsere Geschichten - Über das Schreiben . Suhrkamp Verlag, Berlin, 2026.Isabel Allende: Unsere Geschichten
Aus dem Spanischen von Svenja Becker. Isabel Allende nimmt uns mit auf eine Abenteuerreise, dorthin, wo ihre Geschichten und Romane entstehen. Was ist überhaupt erzählenswert?…
Samuel Beckett. German Diaries - 28. September 1936 - 1. April 1937. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2026.Samuel Beckett: German Diaries
Aus dem Englischen von Gaby Hartel. Herausgegeben von Mark Nixon und Oliver Lubrich. Mit Abbildungen. Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch…
Rüdiger Safranski. Die Vierte Kränkung - Menschlicher Geist im Schatten der Künstlichen Intelligenz. Hanser Berlin, Berlin, 2026.Rüdiger Safranski: Die Vierte Kränkung
Weil er über einen Geist verfügt, konnte der Mensch bis vor kurzem glauben, etwas Besonderes zu sein. Dann kam die Künstliche Intelligenz. Dass sie viele Aufgaben besser…
Dilek Mayatürk. Wenn du lächelst, zerfällt ein roter Apfel in Scheiben. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, 2026.Dilek Mayatürk: Wenn du lächelst, zerfällt ein roter Apfel in Scheiben
"Wenn Du lächelst, zerfällt ein roter Apfel in Scheiben" ist ein Lyrikband, in dem große Gefühle und starke Gedanken miteinander verwoben werden. Er nährt sich aus dem tiefgründigen…

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