Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 24.08.2026, 14.05 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
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Bücher
38650
Buchautoren

Übersicht

POST AUS INSTAGRAM

Video über Helene Imislund, Aller Dinge Kern

10.06.2026. Eine Pralinenschachtel, die immer weiter verschenkt wird. Eine Ticketverkäuferin, die durch Apps überflüssig gemacht wird. Ein Vater, der sein totes Kind an Heiligabend auf dem Friedhof besucht. Es sind diese Ideen, aus denen Helene Imislund in "Aller Dinge Kern" 9 Kurzgeschichten entwickelt, die sehr nahe gehen und trotz viel Melancholie mit lustigen Episoden gespickt sind. Auch dieses Buch können Sie natürlich in unserem Buchladen eichendorff21 bestellen.  Von Lukas Pazzini. Mehr...

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Video über Fleur Jaeggy. Die letzten Tage von Ingeborg

09.06.2026. Wer und wie war eigentlich Ingeborg Bachmann? Die Schweizer Autorin Fleur Jaeggy widmet sich ihrer Freundin in drei kurzen Texten und zeigt Perlentaucherin Benita Berthmann, wer die österreichische Autorin abseits der Mythen war, die bis heute um sie kursieren. Übersetzt wurde das Buch von Barbara Schaden.  Von Benita Berthmann. Mehr...

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Video über Martin Adam. Eksperyment - Was wir aus Polens Kampf gegen den Rechtspopulismus lernen können

08.06.2026. Die deutsch-polnische Freundschaft ist ein zentrales Anliegen für die polische und wirschaftliche Zukunft Europas und der EU. Martin Adam betont die Vorreiterrolle, die Polen eingenommen hat, wo die Zivilgesellschaft die antidemokratische Anti-EU-Partei bereits wieder zurückdrängen konnte. Von Lukas Pazzini. Mehr...

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Video über Monika Maron, Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig

22.05.2026. Darf man Tagebücher von Schriftsteller:innen lesen? Unbedingt, findet Perlentaucherin Benita Berthmann, wenn sie so viel über den Werdegang einer Autorin verraten wie bei Monika Marons "Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig". Das Buch können Sie in unserem Online-Buchladen eichendorff21 erwerben.  Von Benita Berthmann. Mehr...

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Video über Judith Schalansky. Marmor, Quecksilber, Nebel - Woraus die Welt gemacht ist.

15.05.2026. "Marmor, Quecksilber und Nebel" - Judith Schalansky entfaltet anhand dieser drei Begriffe mehrere verworrene und trotzdem ineinandergreifende Assoziationsketten, die einen großen Spaß bereiten und zum Nachdenken anregen. Von Lukas Pazzini. Mehr...

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Video über Tete Loeper. Shut up and hide!

20.04.2026. Tete Loeper hat als Kind den Genozid in Ruanda überlebt - Perlentaucherin Benita Berthmann hat ihr beeindruckendes Buch darüber gelesen und empfiehlt es auch in ihrer Kolumne "Wo wir nicht sind" im Perlentaucher. Loeper behält in ihrem Text die Perspektive des Kindes, dessen Leben auf grausame Weise auf den Kopf gestellt wird und findet dafür erstaunliche und sinnliche Sprachbilder. Von Benita Berthmann. Mehr...

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Video über Jacqueline Harpman. Ich, die ich Männer nicht kannte

16.04.2026. 40 Frauen sind einem Käfig gefangen, plötzlich sind sie frei. Doch was fangen sie mit ihrer neuen Freiheit an? Jacqueline Harpman schafft es in "Ich, die ich Männer nicht kannte" das Gefühl einer existenziellen Leere auf den Punkt zu bringen. Von Lukas Pazzini. Mehr...
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Archiv: Presseschauen

Parkplatz für eine Utopie

24.08.2026. Die Berliner Philharmoniker haben unter Kirill Petrenko einen umwerfenden Saisonauftakt hingelegt, lobt die FAZ. Die NZZ am Sonntag philosophiert über den Weltuntergang im Kino. Die sizilianische Kunststadt Gibellina ist für den Standard ein sehenswertes Kuriosum. Intendant Matthias Lilienthal schildert das Volksbühnen-Freibad in der Zeit als Utopieangebot an die Stadt Berlin. Nachtkritik begibt sich mit Michael Uhls Siegfried Lenz-Inszenierung in Wilhelmshaven auf eine karg-existenzielle Schiffsreise.

Maßlose Erlösungsversprechen

24.08.2026.In der FAZ blickt der Historiker Moritz Fischer auf die Geschichte der Parteiverbotsverfahren in der Bundesrepublik und meint: Die Prinzipien der wehrhaften Demokratie wurden zugunsten der liberalen Demokratie abgeschwächt. Im Guardian befürchtet Timothy Garton Ash ein "KI-Hiroshima". Die NZZ erklärt, warum Tschechien gerade wegen seiner Israel-Solidarität EU-Sanktionen gegen den Rechtsextremen Itamar Ben Gvir nicht blockieren sollte. Bei Zeit Online sorgt sich der ehemalige ZDF-Chefredakteur Peter Frey mit Blick auf den Geschichtsrevisionismus der AfD um die deutsche Erinnerungskultur. 

Archiv: Bücher

Sinn für Schlamassel

24.08.2026.Die FAZ lässt mit Johanna Schaibles Kinderbuch Sonne und Mond aufgehen. Mit Hannah Ritchie wappnet sie sich für eine Diskussion mit Klimaskeptikern. Die FR empfiehlt wärmstens den Roman "Glaszeit" von Leh Wei Liao über eine Ärztin in Taipeh. Die NZZ plädiert mit Corine Pelluchon für eine weibliche Ethik. Die SZ will sich von Isabel Allende nichts über das Schreiben beibringen lassen, aber genießt Anekdoten aus ihrem Leben. Die taz klärt mit Jean-Luc Fromental und Yslaire einen Mord im finsteren Brüssel zur Zeit der deutschen Besatzung auf. 

Nur noch ein Stachel übrig

22.08.2026.Zum Meisterwerk kürt die Welt die Reportage, die die norwegische Journalistin Asne Seierstad über die russische Gesellschaft verfasst hat. Der Dlf lernt indes von dem ukrainischen Publizisten Wolodymyr Jermolenko, wie die Ukraine Europa hilft. Berührt folgt der Dlf außerdem Helmes Heines letzter Heldin, dem Igelmädchen Pieks. Die taz amüsiert sich darüber, wie Mirko Bonné den Bonner Regierungsmief lüftet. Eine moderne "Pretty Woman"-Geschichte zwischen Ost und West empfiehlt die SZ mit Ruth Maria Thomas’ neuem Roman „Die zweitgrößte Liebe“. Die NZZ lernt von Michael Steinberger, wie Habermas- und Tolkien-Lektüren Alex Karp Palantir gründen ließen. Und die FAZ erkennt auf Fotos von Jochen Raiß: Frauen sitzen gern auf Bäumen.

Archiv: Magazin

Jene mühsam erkämpfte Freiheit

28.07.2026.Nach dem CSD-Attentat fragen die Medien nach einem möglichen Versagen der Behörden, zu diesem Zeitpunkt sicher zurecht. Aber das eigentliche Versagen lag vorher. Der Attentäter Abdul Ballout war Deutscher. Er sprach Deutsch. Er ist auf deutsche Schulen gegangen. Er wurde von deutschen Lehrern betreut. Ballout ist trotz seiner deutschen Sozialisierung abgedriftet. Was sagt das über die Qualität der Sozialisierung? Über einen Elefanten im Raum.

Zwischenredestromland

21.07.2026.Der Perlentaucher hat mit "Toledo", dem Programm des Deutschen Übersetzerfonds, eine neue Kolumne - "Mind the Gap" gestartet: Hier geht's ums Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Im zweiten Teil der Kolumne schreibt die Russisch-Übersetzerin Olga Radetzkaja: "Es sollte mich nicht wundern, wenn gerade übersetzte Literatur wegen der Extraportion Leben, die sie enthält, zum begehrtesten Rohmaterial zählt, mit dem die synthetischen Gehirne der großen Sprachmodelle gefüttert werden."

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Clemens J. Setz. Mein Leben als Noiseband - Erzählungen. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2026.Clemens J. Setz: Mein Leben als Noiseband
Pauls Sprache ist Noise: monströs dahertosende Tracks, auf denen er mit verzerrter Stimme seine Verzweiflung hinausschreit. Abseits der Bühne herrscht Leere, niemand scheint…
Anna Schapiro. Fühlen Sie sich wie zu Hause, aber vergessen Sie dabei nicht, dass Sie zu Gast sind - Roman. Matthes und Seitz, Berlin, 2026.Anna Schapiro: Fühlen Sie sich wie zu Hause, aber vergessen Sie dabei nicht, dass Sie zu Gast sind
Auf der Beerdigung ihrer legendären Großmutter Sweety beschließt Anna, sich auf die Suche nach den unerzählten Geschichten ihrer Familie zu machen. Mit einem Aufnahmegerät…
Edward Abbey. Die Einsamkeit der Wüste - Eine Zeit in der Wildnis. Matthes und Seitz, Berlin, 2026.Edward Abbey: Die Einsamkeit der Wüste
Aus dem Amerikanischen von Dirk Höfer. Im Mittelpunkt dieses Buchs, das Autobiografie, Naturbeschreibung, Polemik, Kampfschrift und Abenteuerroman zugleich ist, steht das…
Hiroko Yoda. Acht Millionen Wege zum Glück - Eine faszinierende Reise zu Japans spirituellem Erbe. dtv, München, 2026.Hiroko Yoda: Acht Millionen Wege zum Glück
Ein Blick in die japanische Seele - und der Schlüssel zu mehr innerem Frieden Viele Menschen finden heute Halt in japanischen Lebensweisheiten, doch woher kommen die spirituellen…

Alle aktuellen BuchLink-Leseproben finden Sie hier
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