Werner Busch

Englishness

Beiträge zur englischen Kunst des 18. Jahrhunderts von Hogarth bis Romney
Cover: Englishness
Deutscher Kunstverlag, Berlin 2010
ISBN 9783422069565
Gebunden, 248 Seiten, 48,00 EUR

Klappentext

Mit 220 zum teil farbigen Abbildungen. Werner Busch hat sich seit seinem ersten Buch über William Hogarths ikonographische Zitate (Nachahmung als bürgerliches Kunstprinzip, 1973) als einer der wenigen deutschen Kunsthistoriker immer wieder mit britischer Malerei und Graphik beschäftigt, nicht zuletzt in Das sentimentalische Bild (1993). Der vorliegende Band versammelt zehn Aufsätze zum Thema, die zum Teil an entlegenen Stellen publiziert waren, und nun einen Bogen vom Beginn bis zum Ende des 18. Jahrhunderts spannen. Neben Hogarth werden mit Joshua Reynolds, Joseph Wright of Derby, Thomas Gainsborough und George Romney die prominentesten englischen Künstler des 18. Jahrhunderts in den Blick genommen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.12.2011

Geradezu in einen "Rausch des nachbildenden Mitdenkens" haben diese Aufsätze des Berliner Kunsthistorikers Werner Busch den Rezensenten Patrick Bahners versetzt. Denn wie er hier gelernt hat, hat schon William Hogarths den Genius der englischen Malerei im Witz ausgemacht hat, im Mitdenken des Bildbetrachters. Busch Aufsätze hält er Meisterleistungen in dieser Disziplin, besonders interessiert haben Bahners jedoch zwei Studien. Die eine befasst sich mit dem Joshua Reynolds Bild des Schauspielers David Garrick, der sich, hin und hergerissen zwischen ernster und unterhaltsamer Kunst, der lukrativeren Variante zuwendet. Die andere bezieht sich auf Reynolds Porträt des Schriftstellers Laurence Sternes, in dessen Gesicht Busch das "hintergründige Lächeln des Satyrn" erkenne. So viel interpretatorische Feinarbeit "überwältigt" den Rezensenten.

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