Thomas Steinert fotografierte in Leipzig zwischen den Jahren 1969 und 1997 Alltagsszenen, deren allegorische Wucht sich dem Betrachter nur schrittweise und immer wieder überraschend neu präsentiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2011
Claudia Thomas freut sich über gleich zwei Fotobände, die das Alltagsleben in der DDR dokumentieren. Thomas Steinert stellt sie uns als einen für die DDR-Führung unbequemen Fotografen vor, der allerdings durch eine verweigerte Festanstellung künstlerisch umso freier arbeiten konnte, wie sie erklärt. Seine Bilder zeigen in ungewohnt zentraler Präsentation Menschen, die einem fast physisch nahegerückt erscheinen, so die Rezensentin beeindruckt. Steinert hielt sich mit Postkartenfotografie und der Arbeit in Fotolaboren über Wasser und man sieht seinen Bildern seine technische Versiertheit an, lobt Thomas. Dass der Fotograf dabei auch einen "ganz speziellen Humor" pflegte, kann man besonders mancher Postkartenfotografie von ihm ablesen, teilt die Rezensentin noch mit, die da aber nicht weiter ins Detail geht.
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