1970 gründete Paul Maenz gemeinsam mit Gerd de Vries in Köln als "tollkühnen" Gegenpart zu den Kunstaktivitäten des "mächtigsten Sammmlers des Rheinlands" Peter Ludwig die Galerie Paul Maenz, die er 1990 ohne große Worte plötzlich wieder aufgab, berichtet Brigitte Werneburg. Die Anthologie mit Interviews, Reden, Zeitschriftenartikeln und Katalogbeiträgen gebe dem Leser viel Aufschluss über die ersten Lebensjahre der Galerie - sowohl in ökonomischer, als auch in "ästhetisch-asketischer" Hinsicht. Und deutlich sei dem Autor anzumerken, dass er gerne und mit großem Vergnügen Kunst "in knappen Geschichten" zu erhellen trachte.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…