Warum braucht der Mensch Moral, warum Ethik? Welche Grundmodelle der Ethik entwickelt die Philosophie im Laufe der Geschichte? Nicht zuletzt: Wie reagiert die Ethik auf die Herausforderungen einer globalisierten Welt in den Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Umwelt? Von einer Fundamentalethik über eine Anthropologie und eine Handlungstheorie bis zur angewandten Ethik behandelt dieses Buch kurz, prägnant und allgemeinverständlich alle relevanten Themenfelder.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.2013
Dem heute 70-jährigen Autor gratuliert Jürgen Kaube zu einem weiteren Anlauf, unermüdlich für die Moral zu streiten, und zwar indem er sie uns auseinandersetzt, ihren Segen wie ihre Fährnisse. Mit Kant, Rawls und Aristoteles, wie Kaube weiß, geht Otfried Höffe dabei zu Werke, beharrt auf Begründungen und eröffnet so schwer überschaubares Terrain. Probeweise zwischen "Werktags- und Sonntagsglück" der Ethik unterscheidend unterlässt es der weise Autor laut Kaube am Ende seiner Propädeutik, uns eine definitive Position zu unterbreiten und erreicht gerade so das Ziel einer gelungenen Einführung ins Studium ethischer Argumente.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.09.2013
Gern mehr vom Grübeln, dem Kerngeschäft der Philosophie, hätte sich Uwe Justus Wenzel vom Autor zu dessen Geburtstag gewünscht. Dass der heute 70 Jahre alt werdende Autor dieses Geschäft beherrscht, daran hat Wenzel keinen Zweifel. Allerdings soll das vorliegende kleine Buch eine Einführung in die Ethik sein, und als solche ziemt ihm, das weiß Wenzel, die hier vorgefundene Knappheit und Schulmäßigkeit der Darstellung von Methoden und Modellen. Wenn Otfried Höffe das Grübeln über das "Moraltier" Mensch doch nicht ganz lassen kann und davon auch in diesem Band zumindest eine Kostprobe gibt, freut sich der Rezensent umso mehr.
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