Noir 2000

Ein Reader
Cover: Noir 2000
DuMont Verlag, Köln 2000
ISBN 9783770150182
Gebunden, 432 Seiten, 15,24 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Martin Compart. Eine Einführung und ein Buch für alle Noir-Fans, die es nach mehr dürstet: Essays, Interviews und Rezensionen zum Noir-Genre in Literatur, Comic, Fernsehen und Film. Alle Aspekte dieser Gattung behandelt dieser Band und bietet dem Fan Lesetipps, schwer zugängliche Auskünfte, unterhaltsame Aufsätze, Filme- und Bibliografien oder tiefer schürfende Untersuchungen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 25.08.2001

Der mit krü. zeichnende Rezensent bespricht in seiner kurzen Kritik zwei Bücher über den Roman und den Film noir.
1.) Martin Compart (Hrsg.): "Noir 2000"
Dieses Buch, das Autorenporträts des Roman noir, Filmbeschreibungen und Überblicksdarstellungen über spezielle Entwicklungen des Film noir in einzelnen Ländern enthält, kann, wie der Rezensent bemängelt, "hohen analytischen Ansprüchen" nicht genügen. Aber von der Aufmachung und stilistisch gesehen sei es sowieso eher als "Fan-Buch konzipiert" und "informativen Wert" habe es allemal, so der Rezensent dann doch ganz zufrieden. Etwas schwach aber findet er, dass das Buch über eine schlagworthafte Bestimmung dessen, was noir eigentlich ist, nicht hinauskommt.
2.) Alain Silver und James Ursini: "Der Film noir"
Zustimmender äußert sich krü. zu diesem Buch, das sich ausschließlich mit dem Film noir beschäftigt und es unternimmt, die spezielle Motivik und Stilistik dieser Filme mittels Standfotos herauszuarbeiten. Der Rezensent preist die "hohe Anschaulichkeit" und die "analytischen Qualitäten" des Bandes und freut sich, dass er für das Gebotene zudem auch noch preiswert ist.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.02.2001

Alex Rühle gibt sich als Noir-Krimi-Kenner zu erkennen und ist von dieser Textsammlung völlig begeistert. Zwar sei sie alles andere als eine von "wissenschaftlicher Objektivität" geprägte Arbeit, es würden seitens der Autoren "emphatische Hymnen" gesungen und "Idiosynkrasien ausgelebt" doch genau das mache sie "so spannend", schwärmt der Rezensent. Besonders hingerissen ist er von dem Aufsatz des Herausgebers zu den Kray-Brüdern ("Eastend-Ballade"), aber er findet, auch die anderen Beiträge machen deutlich, dass Noir viel mehr als "ein paar Schwarz-Weiß-Krimis aus den Vierzigern" ist.

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