Das Schicksal des chilenischen Exdiktators Augusto Pinochet Ugarte beschäftigt seit seiner Festnahme während eines Englandaufenthalts die Weltöffentlichkeit. Diese Dokumentation macht den bereits jetzt historisch gewordenen Fall Pinochet(s) einem breiteren Publikum zugänglich. Im Mittelpunkt steht neben den Pinochet zur Last gelegten Verbrechen die Frage, ob ein ehemaliges Staatsoberhaupt für während seiner Amtszeit verübte Verbrechen völkerrechtliche Immunität beanspruchen kann. Für den Band wurden die wichtigsten spanischen und britischen Entscheidungen im Pinochet-Verfahren ins Deutsche übersetzt und kommentiert. Die Auswahl beruht im wesentlichen auf der Chronologie der Ereignisse und schließt mit der spanischen Verfahrenserweiterung vom 30. April 1999. Die danach ergangenen Entscheidungen, etwa die Bewilligung der Auslieferung Pinochets an Spanien durch den Londoner Magistrate Court werden in einem zweiten Band dokumentiert werden. Abgerundet wird der Band durch Beiträge von Botschafter a.D. Professor Dr. Ernesto Garzón Valdés zum politisch-philosophischen Hintergrund des "Vergessens" und von Rechtsanwalt Dr. Konstantin Thun zur deutschen Strafverfolgung Pinochets.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen…