Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.02.2001
Hans Schemann glaubt, dem Ursprung der Sprache auf die Spur gekommen zu sein: in den "bildhaften Ausdrücken, die auf den Grundfunktionen der Hand aufbauen". An der archetypischen Bildlichkeit setzt seiner Ansicht nach die Bedeutung der sprachlichen Zeichen ein - und gegen die philosophisch-linguistische Grundannahme von der Willkür des Zeichens steht hier "eine höchst wirksame `Motivation`". Ließe sich von hier aus, so fragt der Rezensent mit dem Kürzel jkl. mit dem Autor, nicht eine Grundlage für "universelle Verständigung" finden? Über diese philosophische Frage hinaus erweist sich das Buch, so der Rezensent, durch seinen umfangreichen Anhang mit Beispielen für die Hand-Bildlichkeit als "reichhaltige Fundgrube".
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