Aus dem Englischen von Rainer Schmidt. Die "Todesliste" ist das geheimste Dokument der amerikanischen Regierung. Es enthält die Namen derjenigen, die eine Gefahr für den Weltfrieden sind. Ganz oben auf der Liste steht "Der Prediger", ein radikaler Islamist, der seine Anhänger dazu aufstachelt, im Namen Gottes Repräsentanten der westlichen Welt zu töten. Als es in Amerika und Europa immer mehr Opfer gibt, heißt es, seine Identität und seinen Aufenthaltsort zu erkunden, um ihn unschädlich machen zu können. Diesen geradezu unmöglichen Job übernimmt ein Ex-Marine, genannt der Spürhund. Er muss schnell handeln, um den Prediger auszuschalten, bevor dieser seine Pläne in die Tat umsetzen kann. Unterstützt wird der Spürhund nur von einem genialen jungen Hacker die beiden müssen es schaffen, ihn aus seinem Versteck zu locken.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2013
Auf die sehr gegenwärtige Genrekunst Frederick Forsyths lässt Hannes Hintermeier nichts kommen. Wer sonst weiß so viel über somalische Schwertkampfkunst, weltweiten Geldtransfer, Religionsgeschichtliches und die schmutzige Arbeit der Geheimdienste. Forsyths neuer Fakten-Thriller nimmt Hintermeier mit in den Cyberspace, nach Pakistan und ans Horn von Afrika und führt am Ende routiniert die vielen parallelen Erzählstränge zusammen: Showdown. Alles kein Balzac, räumt der Rezensent ein, doch auch nicht gänzlich humorfrei.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen…