Piper Verlag, München 2026
ISBN
9783492068819 Paperback, 416 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Leena Flegler. Das stille Dörfchen Fleetcombe wird jäh aus seiner Idylle gerissen, als der Wirt des "White Hart" tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde mitten auf der Bundesstraße grotesk inszeniert: halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf. Für Detective Nicola Bridge, die gerade erst in ihre Heimat zurückgekehrt ist, wird der Fall zum Prüfstein. Gemeinsam mit dem jungen DC Harry Ward folgt sie den Spuren. Doch je mehr Fragen sie stellen, desto dichter wird der Nebel aus Lügen um sie herum. Die Dorfgemeinschaft schweigt, und bald müssen die Ermittler erkennen, dass in Fleetcombe jeder seine Geheimnisse hat - und dass zwischen all den Halbwahrheiten ein Mörder sitzt, der darauf vertraut, dass das Dorf ihn schützt... Vom Macher von "Broadchurch" und "Seven Dials".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.09.2026
Hannes Hintermeier scheint sich nicht sicher, ob Chris Chibnall mit seinem durchaus massentauglichen Romandebüt, einem klassischen Whodunit mit Gegenwartsbezug, angesiedelt in Dorset, auch bei uns ankommt. Krimi schreiben kann der Autor, fürs Fernsehen und auch für Leser, das steht für Hintermeier fest, und mit seinem Thema Pub-Sterben dürfte er beim britischen Publikum einen Nerv treffen. Dass der Autor das gleiche Setting wie in seiner TV-Serie "Broadchurch" wählt, findet Hintermeier geschickt. Für ein breiteres Publikum könnten die in der Geschichte eine Rolle spielenden Familienbande und die Allrounder Schulden, Betrug, Liebe allerdings durchaus verfangen, ahnt Hintermeier.
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