Aus dem Koreanischen übersetzt von Choi Moon-Gyoo und Yoon Tae-Won in Zusammenarbeit mit Sylvia Kaufman.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.09.2003
In diesem Band sind Essays des 1938 geborenen koreanischen Kritikers und Verlegers zur koreanischen Gegenwartsliteratur versammelt. Der Autor, stellt Ludger Lütkehaus fest, gehört zur sogenannten "Hangul"-Generation, die nach der japanischen Besetzung mit der koreanischen Sprache und Schrift nationales Selbstbewusstsein zurückeroberte. Die problematischen Seiten der Bewegung kommen deshalb, meint der Rezensent, etwas kurz. In den Einschätzungen des liberalen Kritikers mischten sich "Optimismus und freimütige Selbsteinschätzungen" - für die Lektüre nordkoreanischer Literatur in Südkorea sieht er heute kaum noch Hindernisse. Eine, wie Lütkehaus findet, "erstaunlich hoffnungsvolle Perspektive".
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