"Nehmen Sie eine berührende Geschichte, ein gutes Drehbuch und einen leidenschaftlichen Regisseur", empfiehlt Eric Pleskow, wenn er nach seinem Rezept für Erfolg gefragt wird: "Dann braucht man auch noch einen bekannten Hauptdarsteller und eine große Portion Glück!" Kaum einem anderen in der internationalen Filmindustrie ist es gelungen, diese Ingredienzien so meisterhaft zu komponieren, wie dem ehemaligen Präsidenten von United Artists, Eric Pleskow. Unter seiner Leitung gewann die traditionsreiche US-Filmgesellschaft in den siebziger Jahren drei Mal hintereinander den Oscar für den besten Film in den wichtigsten Kategorien. Was steckt hinter diesem Mann, der seine Kindheit in Wien verbrachte, als Jude mit seinen Eltern aus Österreich flüchten musste und in jungen Jahren eine beispiellose internationale Karriere von New York aus startete? Im Gespräch mit Andrea Ernst öffnet Eric Pleskow unbekannte Perspektiven in die Filmgeschichte der sechziger, siebziger und achtziger Jahre.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.07.2009
Lorenz Beckhardt feiert es als Glücksfall, dass der Filmproduzent und ehemalige Präsident von United Artists, Eric Pleskow, sein Leben der Autorin Andrea Ernst geschildert hat, die es für ihn aufgeschrieben hat. Ernst hat die vielen Stationen und Begegnungen seines bewegten Lebens als Sohn einer Wiener Kaufmannsfamilie, der 1939 nach Amerika ins Exil flüchtete und der später so berühmte Filme wie "Einer flog über das Kuckucksnest" oder "Rocky" produzierte, in schillernden Anekdoten festgehalten, freut sich der Rezensent.
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