Al Gore

Die Zukunft

Sechs Kräfte, die unsere Welt verändern
Cover: Die Zukunft
Siedler Verlag, 2014
ISBN 9783827500427
Gebunden, 624 Seiten, 26,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Anne Emmert, Thomas Pfeiffer, Werner Roller. Wir leben in einer Zeit umwälzender Veränderungen. Aus der Vielzahl der Kräfte, die unsere Welt formen, greift Al Gore diejenigen heraus, die unsere Zukunft am radikalsten prägen werden: Neben der weiter zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft sind das die Verschiebung der geopolitischen Machtverhältnisse, eine fehlgeleitete, allein auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftspolitik, der nicht nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen sowie die Revolutionen in der digitalen Kommunikation, in der Biotechnik, den Neurowissenschaften und der Gentechnik. Inwiefern wir diese Entwicklungen gewinnbringend nutzen können und ab wann sie für uns zum Risiko werden, das debattiert Gore in seinem neuen, umfassenden Bestseller über unsere Zukunft.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.07.2014

Die Frage ob die Welt, aber vor allem Amerika, zu kompliziert und zu sehr den Interessen des großen Geldes ausgeliefert sei, um noch gerettet zu werden, bildet, so ein durchaus angetaner Rainer Stephan, den roten Faden in Al Gores "Die Zukunft". Um diese Frage zu diskutieren, schreibt der Rezensent zusammenfassend, widmet sich Gore in sechs Kapiteln verschiedenen Aspekten aus Wirtschaft, Politik, Ökologie und Gesellschaft und setzt diese miteinander in Verbindung. Das Ergebnis ist laut Stephan eine gut recherchierte, gelungen interpretierte und systematisierte Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in den Vereinigten Staaten. Sieht man von dem Amerika-Optimismus und Amerikazentrismus ab, der der gesamten Debatte innewohne, sei der vorliegende Band sehr interessant und - mit geringen Vorbehalten - zu empfehlen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2014

Allen, die sich einen Überblick über die Welt im Wandel verschaffen möchten, empfiehlt Harald Heinrichs das Buch von Al Gore. Die Perspektive ist zwar USA-zentriert, doch für Heinrichs ändert das nichts an der Güte der Lektüre, die laut Rezensent einen weiten Bogen spannt, vom Turbokapitalismus über die Ressourcenknappheit und die Robotik bis zu Fluch und Segen des Internets und zur Geopolitik. Nach Gores kritischer Diagnostik zu Bruttoinlandsprodukt, menschlichem Klonen, Klimawandel, Chinas weltpolitischer Bedeutung etc. erwartet Heinrichs allerdings auch ein paar Antworten. Leider findet er sie im Buch nur "ansatzweise". Lohnend scheint ihm die Lektüre dennoch.

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