Herausgegeben von Horst Bredekamp, Michael Diers, Kurt W. Forster, Nicolas Mann, Salvatore Settis und Martin Warnke. Spätestens seit 1927 liefen alle Unternehmungen und Bestrebungen Warburgs in dem großen Projekt des Bilderatlasses, dem sogenannten "Mnemosyne-Projekt", zusammen. Warburg wollte etwa 2000 Bilder aus Kunst- und Kulturgeschichte in etwa sechzig Tafeln zusammenstellen. Anhand ikonographischer Reihen und sinnträchtiger Bildkonstellationen, die von einer knappen verdichteten Textspur begleitet werden sollten, hoffte Warburg, in diesem "Atlas" das Bildgedächtnis der europäischen Kultur sowohl struktural als auch genetisch und zugleich in seinen wichtigsten Themen und Motiven zu rekonstruieren. Die Edition in der Studienausgabe wird das gewaltige Fragment in der Form wiedergeben, in der Warburg es hinterlassen hat. Der Herausgeber wird lediglich in einer Einleitung in die Denkräume dieses Werkes einführen und die von Warburg verwendeten Bilder identifizieren.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…