Vorgeblättert

Andre Schiffrin: Paris, New York und zurück

10.05.2010. Andre Schiffrin, der Sohn eines Verlegers, wurde selbst als Verleger berühmt und prägte wie kein anderer die literarische und politische Szene in Amerika. Seine Memoiren spiegeln die Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts in Europa und Amerika wider. Lesen Sie hier einen Auszug aus seiner Autobiografie "Paris, New York und zurück".
Andre Schiffrin: Paris, New York und zurück
Politische Lehrjahre eines Verlegers

Aus dem amerikanischen Englisch von Andrea Marenzeller

Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2010
448 Seiten, gebunden, Euro 29,90

Erscheint am 18. Mai 2010
Am 28. Mai stellt Andre Schiffrin sein Buch in Berlin vor - im Gespräch mit Michael Naumann, mehr Informationen hier.

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Klappentext: Geboren in Frankreich als Sohn eines russischen Juden, der als Verleger im Paris der 20er und 30er Jahre eine herausragende Rolle spielte, verschlug es Andre Schiffrin nach der erzwungenen Flucht vor den einmarschierenden Nazis mit seiner Familie über Casablanca nach Amerika, wo er nach einem Studium in Yale als Verleger über die Landesgrenzen hinaus berühmt werden sollte.
Die Lebensgeschichte dieses wohl bekanntesten unabhängigen Verlegers liest sich wie ein Entwicklungsroman vor dem Hintergrund der politischen und intellektuellen Turbulenzen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - aber auch wie ein Abgesang auf eine verlorene Kultur: Politisches Engagement, die Linke in Amerika, die Atmosphäre unter McCarthy, der Antisemitismus an den Universitäten und immer wieder Begegnungen mit seinen Autoren: Noam Chomsky, Michel Foucault, Eric Hobsbawm, Simone de Beauvoir, Art Spiegelman oder Marguerite Duras.

Zum Autor: Andre Schiffrin, geboren 1935 in Paris, war über 30 Jahre lang Verleger von Pantheon Books. 1991 gründete er The New Press, heute einer der wichtigsten unabhängigen Verlage der USA. Auf Deutsch bislang erschienen: "Verlag ohne Verleger" (Wagenbach).


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