Bücherschau des Tages
Das Wort und sein Wortschatten
Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..
13.07.2012. Die FAZ liest begeistert Gedichte des karibischen Literaturnobelpreisträgers Derek Walcott, im Original und in Werner von Koppenfels' kongenialer Übersetzung. Die SZ ist äußerst angetan von Tristram Hunts ausgewogener Engels-Biografie und den melancholisch-selbstironischen Aufsätzen von Angelika Overath. Gert Heidenreich hätte hingegen besser daran getan, den Täter in "Mein ist der Tod" nicht so früh zu verraten.
Frankfurter Allgemeine ZeitungNachtwachen von Bonaventura.
Freimüthigkeiten
Wallstein Verlag,
Göttingen 2012,
ISBN 3835308319,
Gebunden,
264 Seiten, 19,90 EUR
Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort von Jost Schillemeit. "Nachtwachen. Von Bonaventura" - unter diesem Titel erschien 1804 anonym ein Buch, das im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde und seit 1877 in immer neuen Nachdrucken erschien. Als mutmaßlichen Verfasser nahm man unter anderem Schelling, E.T.A. Hoffmann...
Weiße Reiher.
Gedichte. Zweisprachige Ausgabe
Carl Hanser Verlag,
München 2012,
ISBN 3446238670,
Gebunden,
184 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Englischen übersetzt von Werner von Koppenfels. Derek Walcott spricht über die Themen, die sein ganzes Leben begleiten: seine Liebe zur westlichen Literatur, die komplexe Kolonialgeschichte der Karibik, die merkwürdige Erfahrung einer neuen Liebe und die manchmal furchteinflößende Schönheit der Natur. Dabei erweitert er die Möglichkeiten...
Heute leider keine Kritiken!
Heute leider keine Kritiken!
Mein ist der Tod.
Kriminalroman
Langen Müller Verlag,
München 2012,
ISBN 3784432921,
Gebunden,
328 Seiten, 19,99 EUR
In der Stadtkirche von Zungen an der Nelda wird zu Füßen der Marienstatue eine Blutlache entdeckt: Ein Serientäter kündigt damit seine brutalen Frauenmorde an. Der Künstler und ehemalige Kommissar Alexander Swoboda, der in der Kirche ein Fenster gestalten soll, wird gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Die Fundorte seiner Opfer...
Friedrich Engels.
Der Mann, der den Marxismus erfand
Propyläen Verlag,
Berlin 2012,
ISBN 354907378X,
Gebunden,
576 Seiten, 24,99 EUR
Wer Marx sagt, muss auch Engels sagen. Der Marxismus ist ohne Engels nicht zu denken. Dennoch stand er meist im Schatten des Freundes. In seiner großen Biografie zeigt Tristram Hunt Friedrich Engels als eigenständigen Denker, dessen Werk demjenigen von Marx nicht nachstand, dessen Leben aber weitaus aufregender verlief. Von den beiden Autoren des...
Fließendes Land.
Geschichten vom Schreiben und Reisen
Luchterhand Literaturverlag,
München 2012,
ISBN 363087391X,
Kartoniert,
191 Seiten, 16,99 EUR
Schreiben ist eine Form des Reisens. In ihrem neuen Buch kehrt Angelika Overath zurück ins verlorene Atlantis der Kindheit, der Jugend. Sie erzählt von Verheißung und Scham, von väterlichen Fußballritualen, von den Irritationen erster Sexualität unter Kirschbäumen und den scheuen Gesten erhoffter Freundschaft. "Fließendes Land" ist...
Heute leider keine Kritiken!
Heute leider keine Kritiken!