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Bücherschau des Tages
Interessante Gehirne
Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..

04.10.2010. Ebenso fasziniert wie schaudernd folgt die FR Philippe Claudels Dokumentation "Das Geräusch der Schlüssel" und hinter die Mauern französischer Gefängnisse. Die SZ liest seufzend Hans Christoph Buchs Nachruf auf das unglückliche Haiti. Und sehr dankbar ist die FAZ Nicholas Carr für die Warnung vor der Umverdrahtung unserer Gehirne. Empfehlen kann sie auch Kati Martons Porträts ungarischer Emigranten "Die Flucht der Genies". Die heutige Literaturbeilage der NZZ werden wir in den nächsten Tagen auswerten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wer bin ich, wenn ich online bin... Und was macht mein Gehirn so lange?.
Wie das Internet unser Denken verändert
Cover: Wer bin ich, wenn ich online bin... Und was macht mein Gehirn so lange?Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 3896674285, Gebunden, 384 Seiten, 19,95 EUR

Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn. Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner...

Die Flucht der Genies.
Neun ungarische Juden verändern die Welt
Cover: Die Flucht der GeniesDie Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2010, ISBN 382186219X, Gebunden, 380 Seiten, 32,00 EUR

Arthur Koestler, Andre Kertesz und Ropert Capa. Michael Curtiz und Alexander Korda. Leo Szilard, Eugene Wigner, John von Neumann und Edward Teller. Neun ungarische Genies, die in Budapest aufwuchsen, ihre Heimat verlassen und ins englische und amerikanische Exil fliehen mussten. Eine Spurensuche. Kein anderes Land Europas hat, gemessen an seiner Bevölkerungszahl,...



Frankfurter Rundschau

Das Geräusch der Schlüssel.
Cover: Das Geräusch der SchlüsselFriedenauer Presse, Berlin 2010, ISBN 3932109643, Gebunden, 109 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Französischen von Rainer G. Schmidt. In Momentaufnahmen erinnert sich der französische Schriftsteller Philippe Claudel an seine elfjährige Lehrertätigkeit im Untersuchungsgefängnis von Nancy in Lothringen. Text um Text dringt man tiefer ein in die "Parallelwelt" Gefängnis, die aber doch auf bizarren Kanälen...



Neue Zürcher Zeitung

Heute leider keine Kritiken!



Süddeutsche Zeitung

Haiti.
Nachruf auf einen gescheiterten Staat
Cover: HaitiKlaus Wagenbach Verlag, Berlin 2010, ISBN 3803126487, Gebunden, 188 Seiten, 12,90 EUR

Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat allein in Port-au-Prince mehr Menschen getötet als die Tsunami-Katastrophe in Südasien 2006, und es hat Haitis Hauptstadt buchstäblich am Boden zerstört. Aber auch die staatliche Infrastruktur liegt in Trümmern: Als eigenverantwortlich handelndes Völkerrechtssubjekt hat Haiti schon vor...

KZ-Arzt Aribert Heim.
Die Geschichte einer Fahndung
Cover: KZ-Arzt Aribert HeimProspero Verlag, Münster 2010, ISBN 394168809X, Gebunden, 320 Seiten, 14,00 EUR

Aribert Heim gilt als einer der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher. Die Medien gaben ihm Namen wie "Dr. Tod" oder "Der Schlächter von Mauthausen"; sie zeugen von der ungeheuren Grausamkeit, mit der er als SS-Arzt jüdische KZ-Insassen behandelte. Er war zwar nur etwa zwei Monate auf der Krankenstation des Konzentrationslagers...

Tanz um Dein Leben.
Meine Arbeit, meine Geschichte
Cover: Tanz um Dein LebenS. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3100473906, Gebunden, 315 Seiten, 22,95 EUR

Die Geschichte hinter "Rhythm is it": Royston Maldoom, ein Zauberer, der überall auf der Welt selbst schwierigsten Jugendlichen neues Selbstvertrauen gibt. Er zeigt, dass er mit seiner Arbeit, seinem Credo - "Du kannst durch Tanzen dein Leben verändern" - mehr bewirkt als alle theoretischen Erziehungsratgeber. Wenn er erzählt,...

Andernorts.
Roman
Cover: AndernortsSuhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421751, Gebunden, 285 Seiten, 19,90 EUR

Ethan Rosen und Rudi Klausinger: Beide sind sie Koryphäen auf demselben Forschungsgebiet, und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Rosen ist überall zu Hause und nirgends daheim. Selbst der Frau, die er liebt, stellt er sich unter falschem Namen vor. Klausinger wiederum ist Liebkind und Bastard zugleich. Er weiß sich jedem...



Die Tageszeitung

Heute leider keine Kritiken!



Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!